Die Gruppentherapie in der Klinik am Leisberg

 
 
GruppenTherapie

Wir haben ein sehr umfangreiches An-
gebot an Gruppentherapien, da sich Pro-
bleme und Konflikte sehr unterschiedlich in die Persönlichkeit eines Menschen hineinweben. Ein breites Angebot an Stimulationen ist daher eher geeignet, auch dann einen Zugangsweg zu öffnen, wenn auf der "Hauptstraße", d.h. auf dem direkten Zugang im Gespräch, die verlorenen Enden der Problemknoten nicht aufgenommen werden können.

Obligatorisch ist die Teilnahme an den beiden Klein- und an der Großgruppe. Hier wird konfliktzentriert gearbeitet. Therapeutisch wichtige Schritte ins Neuland können erprobt werden. Die Gruppen sind auch Begegnungsforum und daher ist es hier möglich, das Zusammenleben in der Therapeutischen Gemeinschaft und die hier entstehenden Konflikte zu thematisieren.

Gruppenarbeit
Abgrenzen
bedeutet Erfahrung dessen, was innerhalb der Grenzen liegt - der eigenen Person!

Weitere Gruppentherapien:

Körpertherapie und -wahrnehmung
Beide Gruppen orientieren sich an dem gleichen Ziel, ein körperverhaftetes und am Spüren orientiertes Selbstwertgefühl zu fö-
rdern. Die Art des Zugangs ist jedoch unterschiedlich.

Kunsttherapie und Kreativgruppe
Die Darstellung und Gestaltung mit Farbe, Ton und anderen Materialen eröffnet einen direkten Weg ins das Unbewusste, an dem deutend gearbeitet wird.

Kunsttherapie
Gestaltung macht sichtbar und das Unbewußte beginnt zu sprechen.

Musiktherapie
Ausdruck und kommunikative Möglichkeiten können erfahren und verbessert werden mit Hilfe von verschiedenen Tonerzeugungs-
instrumenten.

Musiktherapie
Ton angeben, auf die Pauke hauen, zarte Seiten anklingen lassen, mitschwingen etc. können hier die Themen werden.

Scriptgruppe
Hier werden Informationen zur Konfliktgenese und Anregungen zu deren Auflösung vermittelt. Es geht aber nicht in erster Linie um Wissens-
vermittlung, denn Wissen allein verändert nicht. Die neuen Einsichten in das eigene Lebensscript können beim Mitteilen an andere auch neue Erfahrungen mit Offenheit und Ehrlichkeit vermitteln. Dies fördert Selbst-
akzeptanz und eine gesunde Basis für das Selbstwertgefühl.


Wissen macht ah und mitunter auch aha.
Informationen verändern zwar nicht, helfen aber dabei!
Blindenspaziergang
Vertrauen erzeugt Nähe und Neugier, das Unbekannte wird verlockend und Veränderungen möglich.

Lebensfreude
Im gemeinsamen spielerischen Umgang mit Aufgaben und Kontaktsituationen wird die "kindliche Perspektive" angesprochen, die oft mit dem Erwachsensein verloren geht, aber ein wichtiger Bestandteil einer sensiblen und ausdruckstarken Lebensgestaltung ist.

Ärgergruppe
Da die Fähigkeit zum lebendigen Ausdruck von Ärger und Abgrenzung aus Angst vor Verlust von Zuwendung verloren gehen kann, wird eben dieser Ausdruck hier geübt. Da unterdrückter oder übermäßig kontrollierter Ärger oft wie ein Ölteppich über den anderen Gefühlen hängt, geht es hier immer auch um den Umgang mit der eigenen Gefühlswelt insgesamt. So kann ein wichtiger Teil der Ich-Identität zurückerobert werden.

Durchsetzungstraining
Aus sich herausgehen und in sich hineingehen gehören zusammen - wie Tag und Nacht.

Dramatherapie
Hier kann man sich selbst in einer theater-
ähnlichen Atmosphäre in verschiedenen Rollen spielend kennenlernen. Besonders "abge-
lehnte Rollen" bergen oft viele wertvolle Anteile, die in ungefährlicher Umgebung erforscht werden wollen.

Dramatherapie
Lebendige Gesten intensivieren die Gefühle und damit die Selbstidentität.

Frauen-/Männergruppe

Für die Bearbeitung bestimmter Themen ist es förderlich, wenn dies im Rahmen einer ge-
schlechtskonformen Gruppe geschehen kann.

Transfergruppe
In den letzten Wochen des stationären Aufent-
haltes kommt die Frage in den Vordergrund, wie die Veränderungen und neuen Lebenselemente in der Alltagssituation zu Hause umgesetzt werden können. Diese Themen werden hier sowohl in der Gruppe als auch in Einzelgesprächen gezielt bearbeitet und mit Erprobungsschritten (und falls sinnvoll auch Erprobungsaufenthalten zu Hause) begleitet.